Mit nur geringem Aufwand leisten Zahnärzte einen großen Beitrag zur Versorgung Armer und Kranker in Notgebieten. Sie bitten ihre Patienten, Altgold aus frisch entfernten Kronen und Brücken zu spenden. Dieses wird dann von Dentalunternehmen wie Heraeus Kulzer kostenfrei recycelt und abgerechnet. Der Geldbetrag fließt ungeschmälert dem HDZ - dem "Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete"- zu. So ausgestattet, konnte die Stiftung etwa im letzten Jahr Hilfsmaßnahmen im Wert von zweieinhalb Millionen Mark (knapp 1,3 Millionen Euro) durchführen.
Das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte (IDZ) wurde 1981 als Patenschaft niedersächsischer Zahnärzte gegründet. Initiator der Patenschaft war der am
9.11.2001 verstorbene Göttinger Zahnarzt Carl-Heinz Bartels. Anstoß für diese Initiative war das schockierende Erlebnis der harten Realität in den Lepragebieten Südostasiens. Sein Nachfolger ist heute Dr. Klaus Winter, Zahnarzt in Bad Lauterberg. 
Die Tätigkeit ist ehrenamtlich ohne jegliche Aufwandsentschädigung; das Hilfswerk wird von 2 Personen verwaltet.
Das Hilfswerk trägt als Qualitätsmerkmal das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstitutes für soziale Fragen (DZI). Dieses wird vom Senat von Berlin, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der IHK Berlin, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege und dem Deutschen Städtetag getragen.

  1987 wurde die Patenschaft als HILFSWERK DEUTSCHER ZAHNÄRZTE (HDZ) für Lepra- und Notgebiete in den Rang einer Stiftung bürgerlichen Rechts erhoben. Das HILFSWERK wird von einem Kuratorium geleitet, dessen Mitglieder ehrenamtlich tätig sind. Die Gemeinnützigkeit ist laut Satzung zwingend vorgeschrieben. Bis heute konnten Hilfsgüter im Wert von über 35 Millionen DM / ~ 18 Millionen EURO gesammelt und weitergeleitet werden. So konnten von 1981 bis heute unter anderem 150 Zahnstationen in hilfsbedürftige Länder verschickt werden. 
Der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Dr. Jürgen Weitkamp richtete Anfang 2001 ein
Schreiben an die deutschen Zahnärzte.


Das Kuratorium der vom Regierungspräsidium Braunschweig anerkannten Stiftung setzt sich wie folgt zusammen (bitte auf den Button klicken):

                                       

  Gemeinsame Erklärung der Bundeszahnärztekammer und des HDZ


Es gehört zum Grundsatz des Hilfswerkes, dort tätig zu werden, wo staatliche Hilfsmaßnahmen nicht greifen und wo die großen Hilfsorganisationen nicht vertreten sind. Hilfsmaßnahmen setzen punktuell, aber umfassend an: Zahnstationen, Waisenhäuser, Kinderheime, Schulen, Krankenstationen werden gebaut und komplett ausgestattet. Dabei steht die Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund: Schul- und Berufsausbildung junger Menschen, Einrichtung von Arbeitsstätten, Unterweisung von Ärzten/Zahnärzten und Hilfspersonal an den gelieferten Ausrüstungsgegenständen und Versorgung mit Medikamenten.

Unsere Philosophie lernen Sie durch Anklicken dieses Textes kennen

Das Hilfswerk ist tätig in (==> Weltkarte, Übersicht) :
Asien: Bangladesh, China, Indien, Indonesien, Kambodscha, Libanon, Malaysia, Mongolei, Myanmar (Burma), Nepal, Ost-Timor, Pakistan, Philippinnen, Sri Lanka, Thailand, Türkei

Südamerika:
Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Dominikanische Republik, Ecuador, Kolumbien, Peru

Afrika:
Angola, Äthiopien, Botsuana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Kamerun, Kenia, Komoren, Kongo, Liberia, Madagaskar, Ruanda, Sudan, Tansania, Uganda, Zimbabwe

Europa: Albanien, Deutschland (Berlin, Sachsen), Herzegowina, Kroatien, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Tschechien, Ukraine, Ungarn, Weißrussland

 

 



unser Messestand auf der Dental-Informa 2007




aktive Mitarbeit in der zahnärztlichen Weltorganisation FDI;
hier in Sydney 2003