Ambulatorium in der Mission Thika - Kenia

welches von einem unserer Kollegen - Herr Zahnarzt Dr. Paul Festl aus Nürnberg - verantwortlich mitbetreut wird

  "Gold für Afrika" - Deutsche Hilfe für AIDS-Waisen © Bayerisches Fernsehen, Dr. Thomas Rex, 2010

  Kenia-Projekt-Reise : Juja-Thika Frühjahr 2007

  Bericht Kenia-Inspektionsreise, April 2005 (Dr. Winter)

  Sisters' House in Juja

Auszüge aus der Homepage (==> http://www.thika-hilfe.de/ )
"Schwester Luise aus Nürnberg und die Dominikanerschwestern in Thika, Kenia, haben in 18 Jahren tausenden Flüchtlingskindern, Kriegs- und Aidswaisen ein Zuhause und eine Zukunftsperspektive gegeben. Und sie haben durch den Bau eines Krankenhauses eine medizinische Grundversorgung in einem Einzugsgebiet von 100.000 meist mittellosen Einwohnern geschaffen. All dies wurde durch großzügige Spenden der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien in Nürnberg- Katzwang, der Kinderhilfsaktion „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks, dem Hilfswerk deutscher Zahnärzte und einzelner Lions Clubs ermöglicht. 

Thika ist eine Industriestadt mit rund 80.000 Einwohnern, 100 km nördlich der Hauptstadt Nairobi. Eines der großen Flüchtlingslager befand sich damals in Thika.
Das größte Problem ist AIDS. Thika hat die höchste AIDS-Rate Kenias, ca. 30 % der Bevölkerung sind infiziert. Besonders betroffen ist die Altersstufe zwischen 17 und 45 Jahren. Diese Generation stirbt zum Großteil aus. Hier leisten die Ärzte und Schwestern der Klinik gute Aufklärungsarbeiit. Hinzu kommen noch andere Krankheiten wie Cholera, Typhus und Malaria. Oft sterben die Eltern und die Polizei bringt die Säuglinge ins Hospital. Die Schwestern pflegen die Kinder und suchen dann nach Adoptiveltern oder einem Platz in einem Waisenhaus.

Ein großes Problem ist der häufige Stromausfall, weil die Wasserspeicher zum Betreiben des Kraftwerks von Kenia-Power auf Grund der langen Trockenheit fast leer sind. Das "Hilfswerk der Deutschen Zahnärzte" spendete deshalb ca. 13.300 Euro und kaufte für die Klinik in Nairobi (St. Mulumba-Hospital) einen Notstromgenerator und weiter 40 Kinderbetten für 12.000 €.

Das vom "Hilfswerk der Deutschen Zahnärzte" gespendete Ambulatorium ist kurz vor der Fertigstellung (2004). 42.000 Euro stellte das Hilfswerk dafür zur Verfügung. "

Nachfolgend einige Bilder vom kurz vor der Fertigstellung (2004) befindlichen Ambulatorium und den Kinderbetten.
 


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Kenia-Projekt-Reise : Juja-Thika Frühjahr 2007


wi-bad-ltbg. Auf seiner Inspektionsreise nach Kenia im Frühjahr 2007 besuchte der HDZ-Vorsitzende Dr.Klaus Winter die in den vergangenen Jahren errichteten Projekte in Juja und Thika. In Zusammenarbeit mit dem fränkischen Kenia-Hilfswerk begleitete ihn der Nürnberger Zahnarzt Dr. Paul Festl, der als Mitglied der katholischen Pfarrgemeinde in Katzwang die Initiativen für diese Region vor längerer Zeit ergriffen hatte.

Hier vor Ort arbeitet seit vielen Jahren die Ordensschwester Luise Radlmeier. Den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit legt sie auf die Versorgung von Aids-Waisen und deren Großmütter, von Findel- und Flüchtlingskindern, von ehemaligen Kindersoldaten und von ganz jungen Mädchen, die an Männern verkauft wurden und geflohen sind.

Das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte hat in den vergangenen Jahren für diese aufopferungsvolle Tätigkeit gezielt "hineinfinanziert." Mit der Errichtung eines Ambulatoriums , eines Schwesternhauses und einer Primary-Schule in Juja wurde die Arbeit von Schwester Luise maßgeblich unterstützt.( Das Bayerische Fernsehen wird am Welt-Aids-Tag , 01.12.2007, in einer speziellen Sendung darüber berichten.) Bei der offiziellen Übergabe der Grundschule im Februar 2007 konnte sich Winter von der notwendigen Maßnahme noch einmal überzeugen und gleichzeitig den Erweiterungsbau <geplant 2008> zusammen mit den Verantwortlichen vor Ort besprechen.

Seit 1990 existiert in der kenianischen Industriestadt Thika - unweit von Juja entfernt - das
St Mulumba Hospital, welches durch viele fränkische Spendenmittel vor Jahren errichtet wurde. Das Krankenhaus ist eine gut funktionierende Einrichtung mit vielfältigen medizinischen Möglichkeiten. Es trägt sich selbst, weil die Patienten auch bezahlen müssen, allerdings je nach "Einkommen".
Das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte finanzierte bereits vor Jahren die Betten für die Neugeborenen-Station und einen dringend benötigten Generator, der die Stromversorgung für das Krankenhaus bei den häufigen Ausfällen sichert.
Die vorhandene renovierungsbedürftige Zahnstation ist das neueste Projekt des HDZ. Hier führte Winter während seines dreitägigen Aufenthaltes konkrete Gespäche mit dem Architekten und dem Dental-Depot in Nairobi. Es wurde das dafür zu bebauende Grundstück auf dem Hospitalgelände besichtigt und die jeweiligen Kostenanalysen für Bau und Einrichtung eingeholt. Inzwischen ist das Haus fertig und das Equipment auf dem Weg.

Als Mitglied von Lions-International hat Winter im Mai 2007 zum 20.HDZ-Bestehen seine 770 Lions-Zahnarztkollegen im Gesamtdistrict - Deutschland aufgerufen, bei der Errichtung dieser Zahnstation mit einer separaten Zahngoldsammelaktion zu unterstützen. "Enttäuschend war bisher die Resonanz nach einem knappen 1/2 Jahr", so Winter. "Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, da oft erst am Jahresende die gefüllten Sammeltüten an das Hilfswerk zurückkommen."

Eindrücke von der Primary-School


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Pausenhof
 
 
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Kopfschmuck
 
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Ansturm der
Schulkinder
in Juja
 

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Unterricht
in Juja
 
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Unterricht
in Juja
 
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Unterricht
in Juja
 

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Dr. Winter bei 38°C
beim Interview
mit dem BR
 
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Dr. Winter bei 38°C
beim Interview
mit dem BR
 
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Dr. Winter bei 38°C
beim Interview
mit dem BR
 
 
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Abschiedsgruß
 

 

 

Sisters' House in Juja

Dieser Bau ist ein Folgeprojekt zum Dispensarium (Ambulanz) Juja (eingeweiht 3/2005) und liegt auf dem selben Grundstück. Ärzte und vor allem die Schwestern haben jetzt hier eine Bleibe. Sie betreuen medizinisch die Sudanesischen Flüchtlingskinder. Von den 65.000 € Gesamtkosten hat das HDZ 45.000 € übernommen. Des Weiteren entstand eine Primarschule für diese Kinder auch in unmittelbarer Nachbarschaft. Dieses Projekt hat das HDZ ganz finanziert (65.000 €).
Sisters' House in Juja

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Wartezimmer im HDZ -
Ambulatorium ( links Dr.Festl)
 
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“Zusammenhalt”
 
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“Patienten”aufnahme
ins Ambulatorium,
vom HDZ errichtet,
in Juja bei Sr.Luise
 

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Sponsorschild des
Schwesternhauses
des Ehepaar
Dres.Brueggemann
 
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Dr. Winter mit seinen
Schützlingen vor
dem Schwesternhaus
 
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Sponsorschild des in 2006
eröffneten
Dispensarium von
Kollege Dr.Wucherpfennig
 

 



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